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"Wir kritisieren seit vielen Jahren, dass in Deutschland keine durchgängig effektive Kontrolle der Wideraufbereitung von Operations-Instrumenten exisitiert. Auch hier gilt der für alle Bereiche des Infektionsschutzrechtes geltende Satz "Wo keine hinreichende Kontrolle stattfindet, haben Fehlerquellen leichtes Spiel".

Deutschland müsste dem niederländischen Beispiel folgen, in Kliniken sollten unangemeldet Stichproben neutraler und unabhängiger Prüfer einer Bundesbehörde durchgeführt werden. Diese Stichproben sollten eine Sichtkontrolle auf Blut- und Gewebereste vorsehen, darüber hinaus aber auch einen Schnelltest umfassen. Die Resultat dieser Tests sollten - für jeden Patienten, der eine hygienisch weitgehend sichere Klinik sucht - im Internet einsehbar - veröffentlicht werden.

Neue Entwicklung:
Verschiedene Unternehmen in Deutschland und weltweit arbeiten an der Entwicklung von Schnelltests, die in der Lage sein sollen, binnen 5 (!) Minuten MRSA - und diverse andere nosokomiale Keime und Sepsisparameter - zu identifizieren.

Bereits am Markt etabliert - wenn auch aus unserer Sicht viel zu wenig genutzt - sind Schnelltests, die Resultate innerhalb ca. eineinhalb Stunden liefern.

Die deutsche Ärzteschaft wird aufgefordert, zugelassene, geeignete Testverfahren bei allen Patienten zu nutzen und nicht nur bei Risikopatienten oder Patienten, die auffällige Wunden aufweisen. Die Testverfahren kosten sehr wenig Geld, jeder identifizierte MRSA-Fall nach der "search and destroy Methode" kann zur Eliminierung der Bakterien und zu weniger Risiken für andere Patienten führen und - Herr Rösler, wann verstehen sie das endlich ? - dem Gesundheitssystem viel Geld sparen!

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